Gewinnmitnahmen bei Kupfer

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Gewinnmitnahmen bei Kupfer

Für Kupfer geht es am Dienstag an der LME leicht nach unten. Die Metalle korrigieren, weil die Marktteilnehmer in China eine Änderung der Stützungspolitik der Regierung befürchten.

Chinas Wirtschaft zeigte im März Anzeichen einer Erholung. Die Industrieproduktion wuchs stärker als erwartet, die Einkaufsmanagerindizes verbesserten sich und auch der Außenhandel erholte sich leicht. All dies veranlasst die Investoren nun zu Spekulationen darüber, dass Peking seine Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft zurückfahren könnte. Grund dafür sind Berichte, laut denen die Zentralbank die Senkung der Mindestreservesätze aussetzen könnte.

Kupfer hat sich in diesem Umfeld wieder unter die Marke von 6.500 USD bewegt. Unter Druck liegt auch der Preis für Nickel, nachdem mitgeteilt wurde, dass das Defizit des globalen Nickelmarktes in den ersten beiden Monaten des Jahres bei 5.700 Tonnen lag. Aus China wurde derweil auch mitgeteilt, dass der Import von Kupferschrott im März um mehr als 50 Prozent auf 100.000 Tonnen zurückgegangen ist, was dahingehend interpretiert wird, dass es zu einer weiteren Verengung des Marktes kommen könnte.

Die Tonne Aluminium verbessert sich um 0,2 Prozent auf 1.865 USD, Blei gibt 0,1 Prozent auf 1.943 USD ab. Für Kupfer geht es um 0,5 Prozent auf 6.426 USD nach unten, Nickel verliert 0,7 Prozent auf 12.547 USD. Zink gibt 0,3 Prozent auf 2.797 USD ab.



Quelle: https://www.shareribs.com/rohstoffe/metalle-und-minen/news/article/gewinnmitnahmen_bei_kupfer_neue_sorgen_um_china_id109541.html

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